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Gesundheit

Geschlechtskrankheiten und HIV / Aids sind in Afrika ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Durch Hygiene beim Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Reptilien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählt insbesondere die Malaria.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Die medizinische Versorgung in Afrika ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch qualifizierte Ärzte. Ein ausreichender, in Ghana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine ausreichende Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Hierzu ist individuelle persönliche Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner notwendig.

 

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Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen fast immer zur Einreise ein Visum, das bei der jeweiligen Botschaft oder den Konsulaten zu beantragen ist. In Ausnahmefällen kann das Visum auch am Flughafen käuflich erworben werden.

Ein illegaler Aufenthalt (über die Gültigkeit des Visums hinaus) wird mit generell bestraft.

Erforderlich bei Einreise ist neben dem Reisedokument mit Visum auch bei fast allen Ländern ein internationaler Impfpass mit Eintrag einer gültigen Gelbfieberimpfung.

 

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Generelles

Bei Prostitution und Handlungen die mit Drogen in Verbindung gebracht werden, sind mit Gefängnisstrafen verhängt.

Da Personen sich nicht immer gern fotografieren lassen, empfiehlt sich eine vorherige Bitte um Erlaubnis. Es empfiehlt es sich nach wie vor nicht, militärische Anlagen, Truppen, Ministerien und öffentliche Gebäude, Züge und Eisenbahnanlagen, Häfen, Flughäfen, Flugzeuge, Brücken, Stauwerke oder größere Umspannanlagen der Elektrizitätswerke zu fotografieren.

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.

Mehr Informationen zu einzelnen Ländern

 

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Fakten

Israel
Diesel: 1,10 Euro / Liter
Einreisegebühren: 105 Euro für den Hafenagenten
Wichtig: Grüne Deutsche Versicheurungskarte nicht mehr gültig für Israel. Kurzeitversicherungen können nur in Tel Aviv abgeschlossen werden. Ca. 1 h Busfahrt von Ashdod entfernt. Zeitaufwendige und sehr penible Sicherheitskontrollen.
Straßen: Gut ausgebautes Netz.

Ägypten
Diesel: 0,15 Euro / Liter
Einreisegebühren: ca. 185 Euro (abhängig vom Hubraum, bei uns: unter 2000 cm³) inkl. Versicherung
Straßen: Auf dem Sinai sehr gute Asphaltstraßen und keine Polizeikontrollen. Suez-Tunnel kostet ca. 1,50 Euro. Am Nil bis Aswan gute bis mittelmäßige Asphaltstraßen. Viele teilweise nicht markierte Bodenwellen. Stellenweise Löcher im Belag. Viele Polizeisperren. Stellenweise Konvoizwang. Viele Tankstellen auf der Strecke.
Sonstiges: Übernachten außerhalb von Hotels verboten. Bei 24 h Rastplätzen fragen, kann helfen. Überfahrt Aswan-Wadi Halfa (Sudan): Bei Ahmed Ragheb in Aswan anfragen. Spitzen Service und korrekte Preise. E-Mail: Raghebamigo@hotmail.com

Sudan
Diesel: 0,60 Euro / Liter
Einreisegebühren: in Wadi Halfa 50 Dollar, kann sein dass da auch ein Agent mit bezahlt wurde. War nach einer Stunden nämlich alles erledigt, ohne dass wir in ein Büro mussten. Kontrolle ob Alkohol im Fahrzeug ist!
Straßen: Die Strecke von Wadi Halfa bis Dongola ist komplett Piste, teilweise sehr steinig und streckenweise Sand. Eine breite Asphaltstraße ist im Bau. Die alte Strecke führt aber durch schöne Dörfer. Ab Dongola nach Khartoum durch die Wüste sehr gute Asphaltstraße.
Sonstiges: Schöne Übernachtung in der Wüste möglich. Sonst einfach in Dörfern fragen. Uns wurde immer ein Stellplatz angeboten (und Tee gabs auch dazu). Rastplätze auch eine Möglichkeit. Nach Khartoum hin nur eine Polizeikontrolle. Ab Khartoum gute Asphaltstraße bis Äthiopien.

Äthiopien (ohne eigenes Auto)
Diesel: 0,75 Euro / Liter
Straßen: Nördlich von Addis Ababa großteils Piste. Zustand ok

 

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