Mit dem Multicar durch Afrika. Das so etwas nur nach ein paar Hopfen-Kalt-Schorlen entstehen kann, leuchtet jedem, der ein Multicar kennt, ein. So geschah es eines Nachts auf Burg Ludwigstein, dass wir in unserer Bierlaune den Zivikollegen gegenüber mal wieder den Mund etwas zu voll genommen hatten. Binnen Minuten war eine handfeste Wette formuliert. Am nächsten Morgen wurde allen das Ausmaß bewusst:

start

Wenn Malte und Niklas mit einem Multicar von Göttingen, Germany, nach Kapstadt fahren, stehen Thomas B., Fritz Alexander Bey, Skippy und Madin Hoffmann am Zielort, weil sie nicht mit durften. Und warten dort mit 500 L Bier.

Unser Vorteil: wir hatten nichts zu verlieren; außer ca. 13.000 km auf schäbbigen Straßen, in einem Gefährt, welches nicht schneller als 52 km/h läuft, 3,3 m² Wohnfläche bietet, einen Geräuschpegel des letzten Peter Maffay Konzertes hat und eine Innenraumtemperatur von 36°C, was wohl bei weitem nicht der neuen Energie-Einspar-Verordnung entspricht. Und nicht zu vergessen: Wir werden den beeindruckenden Kontinent Afrika wieder sehen!
Deren Nachteil: unsere Wettkollegen brauchen sich nur mit der besagten Menge und ihren Körpern in ein Flugzeug zu setzen.
Wir danken der technischen Crew, die sich selbstlos Motor und Gehäuse unseres M25 angenommen hat, den Informatik-Freaks, der kLamOTTENmacherin und ihren Trägern, dem Mechatroniker Victor Hesshaus und der mentalen Betreuung durch unsere Freundinnen und Freunde!
Und nur wer schon einmal auf dem Bock eines Multicar M25 gesessen hat, wird verstehen, wie so etwas passieren kann.

Hannover, Sommer 2007

Malte und Niklas

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